Katzen

Die Kastration ist Wichtig

Die Kastration



Katzen vermehren sich sehr schnell: in 2 bis 3 Jahren kann ein Katzenpärchen mehr als 300 Nachkommen hervorbringen, wenn keine Gegenmaßnahmen getroffen werden!

Heute gibt es bedauerlicherweise viel mehr Katzen als private Haushalte, die zu ihrer Aufnahme bereit wären. Die Kastration ist die beste Methode zur Bekämpfung der Katzenüberpopulation. Dadurch reduziert sich einerseits die Aggressivität und erhöht sich andererseits die Lebenserwartung der Katzen im Vergleich zu unkastrierten Artgenossen.

 

Im normalen Sprachgebrauch wird der Ausdruck "kastrierte Katze" für jedes Tier benutzt, dessen Fortpflanzungsfähigkeit mit Hilfe einer Operation unterbunden wurde; und zwar unabhängig davon, ob es sich um ein männliches oder um ein weibliches Tier handelt.

Bei der Katze
die zeitlich begrenzte Sterilisation: Sie wird mit Hilfe einer empfängnisverhütenden hormonellen Behandlung durchgeführt, die regelmäßig wiederholt werden muß.
die endgültige Kastration dank eines einfachen chirurgischen Eingriffs: Mann läßt eine sogenannte "Ovariektomie" durchführen, d.h., die Eierstöcke (Ovarien) werden vollständig entfernt. Diese operative Methode ist einer Hormonbehandlung vorzuziehen, da sie sicherer und praktikabler ist und zudem ein geringeres Gesundheitsrisiko für die Katze darstellt.
Beim Kater
Bei der Kastration eines Katers werden beide Hoden vollständig entfernt.
Ihr Tierarzt oder Ihre Tierärztin wird Sie qualifiziert über die richtige Kastrationsmethode, die die individuellen Lebensumstände Ihrer Katze ausreichend berücksichtigt, beraten.
 

Vorteile der Kastration -
Die Kastration bietet sowohl der Katze als auch dem Katzenhalter bedeutende Vorteile.

Verhaltensverbesserungen:
Unkastrierte Kater und rollige Katzen kennzeichnen ihr Territoium durch intensiv riechende Harnmarkierungen. Diese Verhalten verschwindet im allgemeinen nach der Kastration, genauso wie das für den Halter unangenehme Miauen während der Rolligkeit der Katzen.
Die kastrierte Katze wird häuslicher und weniger agressiv gegenüber anderen Katzen wie auch ihren Besitzern. Sie zeigt eine geringere Bereitschaft zum Streunen und bevorzugt die Nähe ihrer Besitzer.

Erhöhte Lebenserwartung
Die Lebenserwartung einer kastrierten Katze ist höher als die eines unkastrierten Artgenossen (18 bis 20 Jahre gegen 6 bis 10 Jahre). Mehrere gründe sind dafür ausschlaggebend:

Da eine kastrierte Katze weniger zum Streunen neigt, ist die Verletzungsgefahr durch Bisse und Krallenhiebe im Kampf mit anderen Katzen aus der Nachbarschaft geringer. Das Risiko, beim Streunen von einem Auto überfahren zu werden, ist ebenfalls geringer.
Die selteneren Kontakte der Katze zu Artgenossen grenzen das Übertragungsrisiko ansteckender Krankheiten ein.
Infektionen der Gebärmutter und Tumore des Gesäuges, die bei fortpflanzungsfähigen Katzen häufig vorkommen, sind bei kastrierten Katzen die Ausnahme.
Die Kastration ist ein einfacher chirurgischer Eingriff und kann die Lebenserwartung der Katze verdoppeln und macht sie zu einem noch angenehmeren und liebenswerteren Haustier!
 


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